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Jordanien Rundreise - 11 Tage

09.04. - 19.04.2018
Chili Reisen
11 Tage ab 1890,–
Buchungscode: 2018-04-09A::Jordanien

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Eine besondere Reise führt uns diesmal nach Jordanien - ja genau, nach Jordanien! Hier erfahren wir, was arabische Gastfreundschaft wirklich bedeutet. Mit unserem lokalen Guide besuchen wir mit viel Zeit die alten römischen Städte, Kreuzritterburgen, Wüstenschlösser und natürlich das sagenumwobene Petra. Es bleibt aber auch ausgiebig Zeit ein Bad im Toten Meer zu nehmen, Sanddünen runterzulaufen, Schluchten zu erklimmen und ins Rote Meer einzutauchen. Laßt euch überraschen!

 Jordanien haben Griechen und Römer, Osmanen und Omayyaden ihre Spuren hinterlassen. Auf uns warten die besterhaltenen römischen Ruinen der Welt in Jerash, die Wüstenschlösser der Omayyaden, die berühmte Mosaiklandkarte des byzantinischen Reiches. Wir genießen den Blick ins gelobte Land vom Berg Nebo und erforschen die Geheimnisse des Toten Meeres. Mit Petra haben die Nabatäer eine beeindruckende Felsenstadt geschaffen, die uns auch heute noch zu verzaubern vermag, besonders am Morgen, wenn das 1. Licht auf die Schatzkammer fällt. Am Rand der Wüste steigen wir in Jeeps um. Es geht über sandige Pisten und hohe Sanddünen, vorbei an mächtigen Felsen mit bizarren Formen – die Landschaft ist atemberaubend.  Ein Tag in Aqaba bildet den Abschluss der Reise und bietet uns noch eine herrliche Unterwasserwelt.

1. Tag, Mo. 09.04.2018  Flug Berlin - Amman

Nachmittags geht unsere Reise los und wir fliegen von Berlin nach Amman. Noch vor dem Zoll wartet jemand von der Agentur, um mit uns zusammen das Visum zu machen. Nachdem wir unser Gepäck geholt haben, bringt uns unser Fahrer zum Hotel.

2. Tag, Di. 10.04.2018  Jerash und Ajloun (ca. 150 km)

Wir besuchen die wohl besterhaltene 2000 Jahre alte Stadt Gerasa, heute Jerash genannt, in den luftigen Höhen des Ostjordanlandes. Sie ist deshalb so gut erhalten, weil sie seit dem 8. Jh. nach einem Erdbeben unter Sand ver­schüttet war. Wir schreiten über die Säulenstraße, den südlichen und nörd­lichen Dekumanus, das ovale Forum und besichtigen den Zeustempel, das Nordportal, den Artemistempel, das Süd- und Nordtheater und viele andere Bauwerke. Wie schön hatten es doch die römischen Kolonialherren: Prachtvolle Straßen und Geschäfte, Pferderenn­bahn, Theater, Tempel und Therme und wir spazieren auf den Kolonnadenstraßen durchs Römische Reich. Anschließend geht es weiter nach Ajloun. Dort besichtigen wir die sehr gut erhaltene Araberburg „Rabbad Castle“. Einst wurde sie zur Verteidigung gegen die Kreuz­ritter erbaut. Übernachten werden wir wieder in Amman. (FA)

3. Tag, Mi. 11.04.2018 Amman & Wüstenschlösser (ca. 230 km)

Amman wurde über sieben Hügel gebaut und hat heute ca. 4 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt Jordaniens präsentiert sich kontrastreich: Auf der einen Seite eine moderne Metropole, auf der anderen Seite ein historischer Stadt­kern, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Vom Zitadellenhügel hat man einen schönen Blick auf das römische Theater, das auch Spuren der Omayyaden, der Byzan­tiner und der Haschemiten aufweist. Nach dem Frühstück brechen wir auf zu einer Stadtrundfahrt durch Amman. Amman ist die Hauptstadt des Haschemi­tischen Königreichs Jordanien und ist auch als die antike Stadt Philadelphia bekannt. Diese Stadt ist eine interessante Mischung aus Altertum und Moderne. Ammoniten, Griechen, Römer, Byzantiner und Moslems haben alle ihre Spuren in den Schichten der Stadt und ihrer Umgebung hinterlassen. Wir beginnen mit der Besichtigung der König Abdullah Moschee, welche durch ihre blaue Kuppel sofort erkennbar ist. Danach fahren wir weiter, um die Zitadelle und das archäologische Museum zu erkunden und eine Sammlung von ungewöhnlichen archäologischen Funden zu bestaunen. Am frühen Nachmittag fahren wir zu den Wüstenschlössern, die im 8. Jahrhundert n.Chr. von den Omayyaden-Kalifen im Gebiet der nordöstlichen Wüste als Jagd- und Lustschlösser gebaut wurden. Wir besichtigen das Kastell Kharanah, das Badeschloss Amra mit seinen wunderschönen Wandmalereien und das Kastell Azraq in der gleichnamigen Oase. Danach geht es zurück ins Hotel. (FA)

4. Tag, Do. 12.04.2018  Amman - Totes Meer (ca. 90 km)

Weiter geht es nach Madaba. Es liegt an der berühmten Königsstraße und birgt mehrere byzantinische Kirchen. Wir bestaunen das berühmte Palästina-Mosaik aus den Jahren 560-565 in der St. Georgskirche mit ca. 2,3 Millionen Steinen. Hier wurde das heilige Land detailgetreu dargestellt – die damaligen Fliesen­leger waren gute Kartographen. Am Mt. Nebo treten wir in Moses’ Fußstapfen und überschauen das heilige Land so wie er vor 3000 Jahren. Laut dem heiligen Buch Moses ist er dann auch hier gestorben und liegt hier begraben. Den Gipfel krönt seit dem 4. Jh. eine Kirche. Dann geht es immer bergab bis auf 400 m unter den Meeresspiegel zum Toten Meer. Das Tote Meer bildet einen abflusslosen und rund 600 km² großen Salzsee. Die Küste des Sees bildet den tiefsten frei zugänglichen Punkt der Erdoberfläche; das Tote Meer ist der am tiefsten liegende See der Erde, aber nicht der tiefste. Der Grund des Sees liegt bei −794 m; damit handelt es sich hier um die dritttiefste Kryptodepression der Erde. Wir beziehen für zwei Nächte unser Zimmer in einem 5-Sterne-Resort direkt am Toten Meer. (FA)

5. Tag, Fr. 13.04.2018  Totes Meer

Ein Tag der Erholung und zum „Kuren“ am Toten Meer. Der Salzgehalt im Toten Meer ist zehn Mal so hoch wie im Mittelmeer und da ist es unmöglich unter­zutauchen. Wir können im Wasser „sitzen“ und Zeitung lesen – ein einmaliges Erlebnis. Zudem ist das Tote Meer sehr gesundheitsförderlich. Die Mineral­zusammensetzung des Salzes des Toten Meeres unterscheidet sich deutlich von der Salzzusammensetzung von Meer­wasser. Es enthält ungefähr 50,8 % Magne­sium­chlorid, 14,4 % Calciumchlorid, 30,4 % Natrium­chlorid und 4,4 % Kalium­chlorid, bezogen auf die wasserfreien Salze. Der Rest entfällt auf zahlreiche Spurenelemente. Es enthält wenig Sulfat, jedoch relativ viel Bromid. Unser Hotel bietet ein großes Spa und viele verschiedene Anwendungen werden angeboten, von Massagen über Bäder, Gesichtsbehandlungen, Maniküre etc. Gönnen Sie sich doch ein Package mit Schlammbehandlung und Massage. (FA)

6. Tag, Sa. 14.04.2018 Totes Meer - Kerak - Shobak - Petra (ca. 250 km)

Am Morgen vielleicht noch einmal ein Bad im Toten Meer? Dann führt die Königsstraße durch das Wadi Mujib, dem „Grand Canyon Jordaniens“, vorbei an bizarren Felsfor­ma­tionen, zur gut erhaltenen Kreuz­­ritterburg Kerak aus dem 12. Jh. Sie beeindruckt mit verwinkelten Wehr­gän­gen und mittelal­ter­lichem Charme und bietet auf einem Berg gelegen wieder eine herrliche Aussicht über das Tote Meer. Weiter geht es durch raue Wadis und Höhen mit tollen Aus­blicken zur nächsten Kreuzritterburg Shobak - 1115 n. Chr. von Baldwin I erbaut, wird sie auch Mont Realis oder Montreal genannt. In ihrer Blütezeit beherbergte diese Burg 6000 Christen. Highlight ist jedoch der wunderbare Ausblick über das Wadi Araba. Am Abend erreichen wir Petra.

7. Tag, So. 15.04.2018   Petra

Petra, die rosarote Felsenstadt, erbaut um die Zeitenwende von dem geheim­nisvollen arabischen Händlervolk der Nabatäer im Schutz der Berge des Landes Edom, erwartet und heute als absoluter Höhepunkt unserer Jordanienreise. Die verlassene­ Felsen­stadt Petra war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Wegen ihrer Grabtempel, deren Monumentalfassaden direkt aus dem an­stehenden Fels gemeißelt wurden, gilt sie als einzig­artiges Kulturdenk­mal.

1985 wurde Petra in die Liste des UNESCO-Welt­kulturerbes aufgenommen. Die rosa­rote Stadt wirkt wie das 8. Weltwunder! Wir wandern zwischen Felswänden den 1.200 m langen Sik (Schlucht) entlang, der Himmel ist kaum zu erkennen, und plötzlich erspähen wir einen Teil des berühmten Schatzhauses und der Blick auf die rosarote Stadt wird frei. Kaum etwas ist geblieben von dem Volk der Nabatäer, die einst die Weihrauchstraße bis in den Jemen beherrschten. Wie Bildhauer haben die Steinmetze viele Fassaden aus dem Stein gemeißelt. Wir erkunden Paläste, Königsgräber, Schatzkammern, das Amphitheater und be­stau­nen bis zu 40 m hohe Tempelfassaden. Nachmittags belohnt uns der Blick auf die gewaltige Fassade des Heiligtums von Ed-Deir und über das Wadi Araba für den einstündigen Aufstieg. Am Abend vielleicht etwas Entspannung bei einem Türkischen Bad im Hotel? (FA)

8. Tag, Mo. 16.04.2018   Petra

Ein weiterer Tag, um Petra intensiv zu erkunden. Wir können einem alten Pro­zes­­sions­weg folgen und zu einem Opfer­platz emporsteigen. Die grandiose Aus­sicht entschädigt für die Mühen und wir können aus der Vogelperspektive den Grossteil der majestätischen Stadt bewundern. Auf dem Weg hinab vielleicht durch die Farasa-Schlucht zum Gartentempel wandern und weiter zum Bunten Saal und zum Soldatengrab. Sie werden Lawrence von Arabien zustimmen - „man kann sich nicht vorstellen, wie schön etwas sein kann, solange man Petra nicht gesehen hat!“. In Petra sind Natur und Kultur eins geworden. (FA)

9. Tag, Di. 17.04.2018 Petra - Wadi Rum - Aqaba (ca. 230 km )

Auf dem Weg ins Wadi  Rum machen wir einen Stopp in Beida, welches die Beduinen auch ganz liebevoll "Klein Petra" nennen. Beida war die römische Zollstation, da die Römer die Stadt Petra, wegen ihrer strategischen Lage, nie erobern konnten. In einer traumhaften Landschaft sehen wir beeindruckende Felsengräber. Am Rand der Wüste steigen wir später in Jeeps um. Es geht über sandige Pisten und hohe Sanddünen, vorbei an mächtigen Felsen mit bizarren Formen – die Landschaft ist atemberaubend, besonders, wenn die Schatten immer länger und die Farben der Felsen immer intensiver werden. Mit etwas Glück erleben wir einen spektakulären Sonnen­unter­gang vor herrlicher Kulisse. Schon Lawrence von Arabien bezeichnete die Gegend als „göttergleich“. Dann geht es weiter nach Aqaba, die Stadt am Roten Meer, wo wir in unser zentral gelegenes Hotel einchecken. (FA)

10. Tag, Mi. 18.04.2018  Aqaba

Ein ganzer Tag zur freien Verfügung. Aqaba ist kein typischer Badeort, denn Jordanien besitzt nur 26 km Küste am Roten Meer. Die einzige Hafenstadt Jorda­niens hat einiges zu bieten, wie z. B. den historischen Hafen, das archäologische Museum und das Kastell von Aqaba. Entdecken Sie die Stadt auf eigene Faust, gehen Sie auf Souvenirjagd oder nehmen Sie ein Bad im tiefblauen Golf von Aqaba. Man kann eine Tour mit dem Glasbodenboot unternehmen oder einen Tauchgang wagen, um die farbenfrohe Unter­wasserwelt des Roten Meeres zu erkunden. (FA)

11. Tag, Do. 19.04.2018  Flug Aqaba - Berlin

Am Morgen heißt es dann Abschied nehmen, wir fliegen zurück über Amman nach Hause und eine erlebnisreiche Reise geht zu Ende. (F)

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

 

Teilnehmerzahl: ab 13 Personen bis max. 20

Informationen zum Charakter der Reise mit Chili-Reisen:

Das Motto von Chili Reisen ist „ Entdecke die Welt“ und bedeutet, dass du die Möglichkeit hast, deine Reise aktiv mitzugestalten. Chili Reisen schafft den Rahmen für individuellen Spielraum - soweit möglich. Die Reiseroute wurde sorgfältig ausgewählt, sodass du die interessantesten Orte in den jeweiligen Ländern kennen lernst.
Die interessantesten Orte sind zum einen berühmte Orte oder Sehenswürdigkeiten, zum anderen aber auch weniger bekannte Orte, die gerade deswegen ihren besonderen Reiz haben. Wir bereisen die Route gemeinsam mit der Gruppe. An den jeweiligen Stationen unserer Reise hast du dann die Gelegenheit die Umgebung, die Sehenswürdigkeiten und das gesellschaftliche Leben auf eigene Faust oder gemeinsam mit anderen Teilnehmern zu entdecken

Wie sind wir unterwegs? Das Ziel der Reise ist nicht irgendein schönes Hotel. Bei Chili Reisen ist der Weg Teil der Reise und die Unterkünfte sind Teil dieses Weges, vielfältig und abwechslungsreich. Die von Chili Reisen ausgewählten Hotels unterstreichen dies. Wir übernachten eher in kleineren Hotels mit Charme und persönlicher Atmosphäre. Unsere Unterkünfte haben einen landestypischen Charakter und unterstützen die lokale Wirtschaft nachhaltig, dafür verzichten wir gerne auf nicht notwendigen Luxus.
Selbstverständlich achtet Chili Reisen darauf, dass alle Zimmer sauber sind und bis auf einige seltene Ausnahmen über eigenes Bad und WC verfügen. Unterwegs reisen wir normalerweise mit einem für die Gruppe gecharterten landestypischen Bus, teilweise mit Klimaanlage. Um besonders authentische Eindrücke zu bekommen reisen wir auch mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Schiff oder Bahn. Die Anreise erfolgt mit dem Flugzeug moderner Linienfluggesellschaften.

 

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